Kapelle Menningen


Die Filialkirche der Pfarrei St. Martin in Bietzen, ein keiner Saalbau erbaut Mitte 18. Jahrhundert. Der Barockaltar mit Figuren des hl. Clemens und zweier Bischöfe " hl. St. Wendelin und hl. St. Hubertus" mit Blau-Gold-Fassung ist eine gefällige Arbeit des mittleren 18. Jahrhunderts.

Die alte romantische St. Clemens Kapelle in Menningen, aus der Mitte des 18. Jahrhundert Aus dieser Zeit stammt auch die Kommunionbank und der Gedenkstuhl (nur die Wangen sind noch original) (G. Dehio). Außen rechts vor dem Kapelleneingang steht das restaurierte Wegekreuz aus Sandstein aus dem Jahre 1748, verwittert und kaum lesbar.
Gläubige errichteten im 17.und 18.Jahrhundert das Kreutz das ursprünglich an der Frontseite echts neben dem Eingang stand, .um dort um Hilfe gegen die Pest anrufen zu könne. In den Kirchen konnte man sich nämlich nicht versammeln, da die Ansteckungsgefahr zu groß war.

Seit dem 4. Jahrhundert wird das Patronatsfest des hl. Clemens am 23. November gefeiert. Clemens, eine der lateinischen Sprache entnommenen Namensbildung bedeutet: "der Milde, der Gütige" Der hl. Clemens I, Papst (Clemens Romanus) regierte 92-101 als 3. Nachfolger des hl. Petrus. Clemens I wird dargestellt mit Papstkreuz, Tiara, Lamm und Anker, mit einer Quelle, die auf sein Gebet wunderbar aus einem Steinbruch entsprungen sein soll. Als Patron verehrten ihn besonders Steinbruckarbeiter, weil er in die Steinbrüche am Schwarzen Meer zu Zwangsarbeiten verurteilt worden war, ein Beweis dafür, dass in dem alten Mennik (Menningen 1491) Steinbrucharbeiter beheimatet waren, die Seeleute außerdem, weil er an einem Anker gebunden in Meer geworfen, und zum Märtyrer wurde. Die Filialkirche St. Clemens in Menningen ist bereits 1623 erwähnt, gehört mit Sicherheit zu den Filialkirchen, deren Patrozinien erst später (1739) gleichzeitig mit der Kapelle Harlingen (Beate Maria Virgines) genannt wurden.

Die Einwohner des Höhendorfes Menningen lieben Ihre schlichte Kapelle mit ihrem Barockaltar (um 1770) als sakrale Kostbarkeit. (Quelle: Fritz Niesen) Die Kapelle wurde 1951,1998 und 2009-2010 renoviert.

Sie wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört. Der Turm sei ein Kuppelturm gewesen, die Decke ein Tonnengewölbe. Eine weitere Restaurierung wurde auch 2009-2011 durchgeführt. Es wurde innen alles restauriert und die Bepflanzung im Außenbereich neu angelegt.
Eine Reihe weitere Sanierungsarbeiten wurden 2009 begonnen und wurden 2014 fast abgeschlossen. Es fehlt nur noch der Außenanstrich.

 

Glocken

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Die Figur St. Clemens wurde restauriert